Fotobuch im Test – Saal Digital

Ich mache seit sieben Jahren jedes Jahr mindestens ein privates Fotobuch und nutze dieses jeweils für mich als Test. Ich lasse das Buch dazu jedes mal von einem anderen Anbieter fertigen. Dies ist ein sehr subjektives Unterfangen, aber vielleicht interessiert es trotzdem den Einen oder Anderen. Daher habe ich mich entschieden, in Zukunft den einen oder Anderen test zu kommentieren. Ich beginne mit meinem diesjährigen Fotobuch von Saal Digital.

Für mich gibt es drei Hauptkriterien für ein Fotobuch: Das fertige Buch an sich und seine Qualität, die Software zur Erstellung des Buches sowie das Preis/Leistungsverhältnis.

Die Software ist immer wieder der erste kritische Moment und ich habe schon den einen oder anderen Anbieter direkt wieder verworfen, weil die Software einfach nicht bedienbar war. Die Software von Saal Digital biete von der Funktion her alles, was man für ein Fotobuch braucht. Leider ist es ein generisches Programm für alle Plattformen und daher am Mac nicht ganz so gut ins System integriert. Insbesondere unterstützt es HiDPI/Retinadisplays nicht, was mich beim längeren Arbeiten schon gestört hat. Da aber die Funktionen selber gut zu nutzen waren, habe ich darüber “hinweggearbeitet” und hoffe, dass insbesondere die HiDPI-Fähgkeit in die Software eingepflegt wird.

Als Buch habe ich mich für ein Echtfoto-Hardcover Buch im A4-Querformat entschieden. Dazu aussen ein matter umschlag mit “SoftTouch” Oberfläche.  Die Qualität des Buches hat mich ich allen Belangen überzeugt. (Das Buch ist mit 28x19cm etwas kleiner als A4 und von den letzen 7 A4-Quer-Büchern die ich gemacht habe das kleinste.)

Die Qualität der – in meinem Falle seidenmatten – Echtfotoseiten ist super. Hinzu kommt die in aufgeschlagenem Zustand planliegende Bindung der Seiten. Die Doppelseiten werden dazu auf ein Blatt ausbelichtet und dann Rückseite an Rückseite zusammengeklebt. Hierdurch kann die Doppelseite auch über die Mitte durchgehend bedruckt werden, was vielfältige Layoutmöglichkeiten bietet, insbesondere für Panoramen. Die matte SoftTouch Oberfläche sieht gute aus und fasst sich angenehm an. Allerdings ist Sie empfindlicher gegen (fettige) Finger und Kratzer als eine normale glänzende Oberfläche.

Nicht zuletzt spielt auch der Preis eine gewisse Rolle. Hier war zu meinem Erstaunen das vorliegende Buch in meinem Vergleich der diesjährigen Priese am unteren Ende der Preisskala. Insofern ist das Preis/Leistungsverhältnis für mich sehr gut und es wird vermutlich nicht mein letztes Saal Digital Buch bleiben.

PS: Zur Lieferzeit: Angegeben waren 1-2 Produktionstage. Dies empfinde ich für ein Fotobuch als ziemlich schnell. Ich habe das Buch am Sonntag Abend hochgeladen und am Montag nachmittag eine Versandbestätigung erhalten … perfekt!

 

Tip: Fuji X-T1 Steuerkreuz verbessern

X-T1_ArrowsWie in meinen ersten Eindrücken über die X-T1 bereits berichtet, sind die Pfeiltasten leider auch nach etwas Eingewöhnungszeit zu niedrig und fummelig.

Ich habe mir daher kurzentschlossen aus etwas sugru erhöhte und griffige Tasten daraus gemacht. Es sieht jetzt nicht perfekt aus, funktioniert aber umso besser. Ich kann es nur empfehlen. Einzig, beim aufbringen des sugru etwas aufpassen, dass man  die Silikonmasse nicht in den Spalt zwischen Knopf und Gehäuse drückt, sondern nur auf den jeweiligen Knopf.

 

 

Sammlung von Fotoblogs

In Hamburg

Die Blogliste aus der im Februar bereits angesprochenen Aktion von Fotografr.de ist fertig. Viele tolle und vor allem auch viele bisher nicht gekannte Blogs (in nichtwertender zufälliger Reihenfolge). Viel Spaß beim stöbern …

Fotografie-Blog-Bühne

Ich bin durch den Blog von Michael Omori Kirchner auf seine Aktion “Fotografie-Blog-Bühne” aufmerksam geworden. Hierbei handelt es sich um ein Projekt zur Sammlung von interessanten deutschsprachigen Fotoblogs. Ich finde die Idee richtig gut und beteilige mich daher gerne. Nachfolgend erhaltet Ihr also eine kleine Zusammenfassung über meinen Blog, entlanghangelnd an den Fragen der Fotografie-Blog-Bühne.

Ich habe mit dem bloggen 2006 begonnen. 2012 habe ich dann einen Blog-Neustart gemacht und konzentriere mich seitdem auf den Bereich Fotografie.

Mir macht es Spaß, Wissen und Bilder zu teilen. Zudem hilft das bloggen auch, mir selber nochmal Gedanken zu speziellen Themen zu machen. Insofern möchte ich für die Zukunft den Anteil an Hintergrundwissen im Blog steigern und regelmäßiger posten.

Ich bin grundsätzlich sehr offen, was die Auswahl meiner fotografischen Themen angeht. Besonders wohlfühlen tue ich mich aber in den Bereichen Hochzeit und Event, Kinder- und Familie sowie Architektur.

Neben der totalen Faszination, mit mehr oder weniger technischen Hilfsmitteln Abbilder der Realität schaffen zu können, die von sehr real bis völlig abstrakt daherkommen, ist Fotografie für mich reine Leidenschaft. Diese reicht von dieser meditativen Ruhe, die ich bei den (mittlerweile leider recht seltenen) Arbeiten in der analogen Dunkelkammer verspüre bis hin zu der Freude in den Augen eines glücklich und zufriedenen Hochzeitspaares, das seine Fotos anschaut. Ebenso reizt mich an der Fotografie das Zusammenspiel von Kreativität und Technik.

Ich schaue mir sehr gerne Bilder von bekannten und weniger bekannten Fotografen an. Dabei dienen mir diese insbesondere auch unterbewusst als Inspiration. Ich denke von jedem Bild, das man sich länger ansieht, weil es einen fasziniert, bleibt eine Essenz im Kopf, die man bei Bedarf mehr oder weniger unbewusst in die eigene Arbeit mit einfließen lässt. Direkte Vorbilder habe ich dabei nicht.

Ich finde, selbst vor der eigenen Haustür und in naher Umgebung gibt es genug Motive und Geschichten für lange Zeit. Aber eine Reise quer durch England und Schottland von Süd nach Nord würde mich schon reizen…

Ich denke, das die Begeisterung für Fotografie von innen heraus kommt. Dies muss jeder für sich selbst spüren und entwickeln oder auch nicht. Anregend könnte dabei aber z.B. ein Besuch in der Dunkelkammer oder eine gemeinsame Fototour mit festem Thema und guter motivierender Begleitung und Einführung sein. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. das einfache zeigen von Fotos, die mit der “Hightech-Kamera iPhone4″ gemacht wurden viel Begeisterung auslösen können: “Waaas, das geht mit ‘nem Smartphone. Das muss ich auch mal probieren.”

Allererste Eindrücke zur Fuji X-T1

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Nach meiner grundsätzlichen Freude und dem Spaß, den mir die X-E1 bisher gemacht hat, war ich von der Ankündigung der X-T1 noch viel mehr erfreut. Vom Papier her klang es so, als hätte jemand all meine Gedanken gelesen und die Kamera nach meinen Wünschen weiterentwickelt. Daher bin ich nicht drum herumgekommen, mir ein eigenes Bild von der Kamera zu machen. Da ich Sie erst seit wenigen Tagen teste, ist dies ein wirklich spontanes Feedback der ersten Eindrücke.

PROS:

Die Kamera liegt sehr gut in der Hand. Sie ist kleiner als man denkt, aber griffiger als die X-E1. Während ich den EVF (elektronischer Sucher) der X-E1 als nicht wirklich brauchbar ansehe und immer den Bildschirm nutze, so ist der EVF in der X-T1 wirklich gut. Zum einen ist er riesig. Er ist sogar noch grösser als in meiner Vollformat D700. Dabei ist er sehr hoch aufgelöst und hat keine spürbare Verzögerung. Ich mag zudem die mittige Anordnung am Kameragehäuse. Der OVF ( optischer Sucher) der D700 ist schon noch anders und vom Gefühl her noch etwas besser, weil es eben ein physikalisches Abbild auf einer Mattscheibe ist. Ich glaube aber, hier spielt auch die Gewöhnung eine große Rolle. Spätestens wenn man den Splitview einschaltet ist die Begeisterung wirklich groß. Hier kann das Sucherbild sowohl das Gesamtbild, als auch einen kleinen 100% Ausschnitt zum Fokussieren darstellen.

Der Autofokus ist jetzt wirklich gut und ähnlich dem der D700. (Den ich als selber als sehr gut empfinde.) Einzig den prädikativen AF-C Modus habe ich noch nicht ganz unter Kontrolle gebracht. Dazu folgen später nochmal mehr Details. Ansonsten ist auch bei sehr wenig Licht ein schnelles und gutes Fokussieren möglich.

Die Bedienung ist duch das zusätzliche manuelle ISO-Wahlrad und 6 frei belegbare Tasten nochmals besser geworden. Mit fällt hier ehrlich gesagt nicht viel ein, was man an der Bedienung noch verbessern könnte.

Die Fernbedienung per WiFi über das Smartphone mit Liveview und Touchbedienung und Touchfocus funktioniert super. Ob ich es viel brauchen werde, wird die Zukunft zeigen ;-).

Sonstige PROS, die mir aufgefallen sind:

– Display klappbar

– 8 Bilder / Sekunde in RAW

– Spritzwassergeschützt und aus Magnesium (Stabil/wertig)

– Tiefenschärfeanzeige auf der Bildschirm-Focusskala

CONS:

– Das Steuerkreuz ist nach meinem Gefühl etwas zu klein bzw. die Tasten zu tief. Hier muss ich mich etwas “einfummeln”.

– Akkulaufzeit (Insbesondere im Vergleich zur D700, die hier der absolute Hammer ist.)

Erstes Fazit:

Nachdem mich von der ersten Idee her die Nikon Df sehr angesprochen hat, so enttäuscht war ich letztendlich von Ihr. Die ist mein ganz subjektiver Eindruck und ein ungleicher vergleich. Aber für mich ist die X-T1 in nahezu allen Belangen die bessere Df. Das Teil-Retro-Konzept ist moderner, die Digitaltechnik und Bedienung sehr gut mit den manuellen Bedienelementen kombiniert. Der Sensor ist bekanntermaßen über sehr sehr viele Zweifel erhaben. Der Preis ist angemessen. Und die Kamera ist klein und leicht. Einzig der Look zwischen Vollformat und ASP-C ist unterschiedlich. Ich bin mir aber selber noch nicht sicher, wir relevant groß dieser Unterschied wirklich ist. Da bin ich noch am probieren und werde ggf. einige Vergleiche posten.

Ich konnte es mir bei der X-E1 nicht vorstellen, aber die X-T1 bringt mich dem Gedanken näher, daß ich ggf. auf die DSLR komplett verzichten kann. Aber dies wird erst die nächste Zeit zeigen.

 

Neue Kindergarten Fotos mit dem Lastolite Hilite

Bei Kinderfotos ist es ja leider immer besonders schwer, an Bildfreigaben heranzukommen. Insofern freue ich mich umso mehr, Euch zumindest diese Bilder zeigen zu können. Entstanden sind Sie während des Herbst-Flohmarktes in der KiTA Kinderinitiative Eimsbüttel.

Kurz zur Technik: Als Hintergrund dient das Lastolite Hilite, von dem ich nach wie vor begeistert bin. Nach meinen Erfahrungen lässt es sich sowohl mit kleinen Systemblitzen, als auch mit Studioblitzen gut benutzen. Einzig, um sich nicht zuviel Arbeit für die Nachbearbeitung zu machen sollte man darauf achten, auch den Bodenbereich vor dem Hilite gut und gleichmäßig auszuleuchten. Setup in diesem Falle war folgender:

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Fujifilms Firmware Updates für die X-Serie

xe101Ich möchte an dieser Stelle einfach ein grosses Lob an Fujifilm aussprechen. Im Zuge der neuen X-E2 hat Fuji angekündigt (frei übersetzt und interpretiert, Originalankündigung –> bei Fuji), längerfristig auch für ältere Kameras der X-Serie Firmwareupdates herauszubringen. Diese enthalten auch neue Features etc. solange es die Hardware zulässt. Fujifilm möchte seinen Kunden damit eine möglichst langfristig gute und aktuelle Kamera zur Verfügung stellen.

Ich finde dies ist für den Kunden ein wirklich toller Service, der leider seines gleichen sucht. Als X-E1-Nutzer werde ich damit ab 19. Dezember etliche der Verbesserungen der X-E2 erhalten. Danke Fuji!

 

Fujifilm X-Serie X-E1- ein erster Eindruck

Ich fotografiere die meiste Zeit mit einer Nikon D700, also Vollformat und sehr gutes Rauschverhalten. Aber zugegebenermaßen ist das mit guten Objektiven schon auch ein echter Brocken. Und gerade bei z.B. Hochzeiten, wo ich die Kamera oft Stundenlang bei mir habe, merke ich das Gewicht dann schon. In mir reifte schon lange die Hoffnung etwas kleineres zu finden, daß nicht nur gute Bilder macht, sondern auch noch ein gutes Bedienkonzept bietet.

Ich bin dann – insbesondere durch Bert Stephani – auf die X-Serie von Fuji aufmerksam geworden und habe die bisherige Entwicklung interessiert verfolgt. Nun hat sich mit die Möglichkeit ergeben, eine X-E1 gebraucht zu einem guten Kurs zu erstehen und habe nicht lange gezögert. Hier nun meine ersten rein subjektiven Erfahrungen – positiv wie negativ.

Als erstes fällt auf, daß die Kamera wirklich klein und leicht ist. Insbesondere im Vergleich zur D700. Ich benutze Sie mit einem 18-55mm Objektiv. Die  Kombination liegt gut in der Hand. Ich arbeite schon sehr lange mit dem Autofokus getrennt vom Auslöser. Dies geht glücklicherweise auch bei der X-E1. Das Konzept zur Bedienung ohne die Typischen PASM Auswahl ist super. Die Belichtungszeit wird manuell am Wahlrad auf Auto oder die gewünschte Belichtungszeit gestellt. Die Blende am Objektiv mittels Blendenring genauso. Aus diesen Einstellung ergibt sich der gewünschte Modus. Sehr intuitiv. Die ISO-Auswahl hätte ich mir auf einem zweiten Wahlrad gewünscht. Ist aber über eine Frei Belegbare Taste auch fix erreichbar.

Der elektronische Sucher überzeugt mich nicht. Gerade im vergleich zu dem optischen Vollformatsucher ist der winzig, pixelig und langsam. Hier ist eher Fotografieren über das Rückdisplay angesagt.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, daß die Auswahl der Autofokusfelder nicht direkt über das Steuerkreuz erfogt, sondern erst immer durch einen Druck auf eine Taste aktiviert werden muss. Toll ist hingegen die sehr großflächige Verteilung der Fokuspunkte.

Der Autofocus selber funktioniert bei Licht ordentlich. Er ist aber nicht zu vergleichen mit dem der D700. Er ist wesentlich langsamer und unzuverlässiger. Der manuelle Fokus hingegen lässt sich gut bedienen.

Die Bildqualität ist super. Ich fotografieren grundsätzlich in RAW. Hier sind viele Details in den höhen und tiefen enthalten. Und auch bei ISO 6400 sind die Bilder gut verwendbar. Ich würde sagen, ein angenehmes Rauschen.

Soviel zu meinen wirklich ersten Eindrücken. Ich werde in unregelmäßigen Abständen weiter von meinen  Fuji-X Erfahrungen berichten.

Euer Felix

 

Architekturfotografie von Zahnarztpraxen

Ich hatte in letzter Zeit die Möglichkeit, einige Zahnarztpraxen für ein Branchen-Fotobuchprojekt zu fotografieren. Eine kleine Auswahl davon möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Für mich liegt in der besondere Reiz der Architekturfotografie und insbesondere der Innenarchitektur darin, in oftmals beengten Räumen eine möglichst realistische Stimmung des Ortes zu vermitteln. Dabei sollen die Bilder aber trotzdem auch spannende und z.T. neue Blickwinkel zeigen. Auch finde ich, dass zu einer gelungenen Serie über einen Ort eine gute Mischung aus Übersichten und Details gehört. Wenn es dann noch möglich ist, sich durch die Bilder im Kopf von Raum zu Raum zu “hangeln”, dann ist das Ziel ereicht.

NAKED AT DAWN – live beim Emergenza

Nach längerer umzugsbedingter Pause melde ich mich endlich wieder mit neuen Konzertfotografie Bildern zurück.

Ich war im letzten 3/4 Jahr vier mal mit der Hamburger Band Naked At Dawn unterwegs.

Die Band hat am weltgrößten live Band Festival, dem Emergenza, teilgenommen. Dazu haben wir quasi an Weihnachten in einer ersten sehr spontanan Kennelern-Sitzung einige Gruppen- und Einzelfotos gemacht.

In den folgenden Monaten habe ich die Band dann fotografisch von der ersten Runde im Logo über die zweite Runde im Knust bis ins Hamburg-Finale in der Markthalle begleitet.

Neben sehr viel guter Musik, sowohl von NAD als auch von sehr vielen anderen Bands, sind viele Bilder entstanden, von dene ich Euch hier eine Auswahl zeigen möchte.