Sammlung von Fotoblogs

In Hamburg

Die Blogliste aus der im Februar bereits angesprochenen Aktion von Fotografr.de ist fertig. Viele tolle und vor allem auch viele bisher nicht gekannte Blogs (in nichtwertender zufälliger Reihenfolge). Viel Spaß beim stöbern …

Fotografie-Blog-Bühne

Ich bin durch den Blog von Michael Omori Kirchner auf seine Aktion „Fotografie-Blog-Bühne“ aufmerksam geworden. Hierbei handelt es sich um ein Projekt zur Sammlung von interessanten deutschsprachigen Fotoblogs. Ich finde die Idee richtig gut und beteilige mich daher gerne. Nachfolgend erhaltet Ihr also eine kleine Zusammenfassung über meinen Blog, entlanghangelnd an den Fragen der Fotografie-Blog-Bühne.

Ich habe mit dem bloggen 2006 begonnen. 2012 habe ich dann einen Blog-Neustart gemacht und konzentriere mich seitdem auf den Bereich Fotografie.

Mir macht es Spaß, Wissen und Bilder zu teilen. Zudem hilft das bloggen auch, mir selber nochmal Gedanken zu speziellen Themen zu machen. Insofern möchte ich für die Zukunft den Anteil an Hintergrundwissen im Blog steigern und regelmäßiger posten.

Ich bin grundsätzlich sehr offen, was die Auswahl meiner fotografischen Themen angeht. Besonders wohlfühlen tue ich mich aber in den Bereichen Hochzeit und Event, Kinder- und Familie sowie Architektur.

Neben der totalen Faszination, mit mehr oder weniger technischen Hilfsmitteln Abbilder der Realität schaffen zu können, die von sehr real bis völlig abstrakt daherkommen, ist Fotografie für mich reine Leidenschaft. Diese reicht von dieser meditativen Ruhe, die ich bei den (mittlerweile leider recht seltenen) Arbeiten in der analogen Dunkelkammer verspüre bis hin zu der Freude in den Augen eines glücklich und zufriedenen Hochzeitspaares, das seine Fotos anschaut. Ebenso reizt mich an der Fotografie das Zusammenspiel von Kreativität und Technik.

Ich schaue mir sehr gerne Bilder von bekannten und weniger bekannten Fotografen an. Dabei dienen mir diese insbesondere auch unterbewusst als Inspiration. Ich denke von jedem Bild, das man sich länger ansieht, weil es einen fasziniert, bleibt eine Essenz im Kopf, die man bei Bedarf mehr oder weniger unbewusst in die eigene Arbeit mit einfließen lässt. Direkte Vorbilder habe ich dabei nicht.

Ich finde, selbst vor der eigenen Haustür und in naher Umgebung gibt es genug Motive und Geschichten für lange Zeit. Aber eine Reise quer durch England und Schottland von Süd nach Nord würde mich schon reizen…

Ich denke, das die Begeisterung für Fotografie von innen heraus kommt. Dies muss jeder für sich selbst spüren und entwickeln oder auch nicht. Anregend könnte dabei aber z.B. ein Besuch in der Dunkelkammer oder eine gemeinsame Fototour mit festem Thema und guter motivierender Begleitung und Einführung sein. Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass z.B. das einfache zeigen von Fotos, die mit der „Hightech-Kamera iPhone4“ gemacht wurden viel Begeisterung auslösen können: „Waaas, das geht mit ’nem Smartphone. Das muss ich auch mal probieren.“

Colorkey! – oder lieber doch nicht?

hhals02Ich bin überhaupt kein Freund des häufigen Gebrauchs von Color Keying. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man darunter, einem Bild die Farbe zu entziehen und dann nur eine Hauptfarbe als „Schlüsselfarbe zu erhalten“. Die zwei berühmtesten Beispiele sind wohl das gelbe Taxi in New York sowie der rote Doppeldecker in London.

Ich hatte mich selber bisher nie dazu genötigt gefühlt, bis mich ein Kunde um ein Colorkey-Bild bat. Es ist dann das obige Bild geworden. Und ich muss zugeben, mit diesem etwas dezenteren Ansatz finde ich es auch gut. Dabei schlägt es natürlich in das gleiche Klischee: was für den New Yorker das gelbe Taxi ist, ist halt für den Hamburger ein grünes Kuperfach ;-).

Ich habe es letztendlich als Triptychon auf Leinwand ca. 150x90cm produziert.

Es geht los …