Tip: Fuji X-T1 Steuerkreuz verbessern

X-T1_ArrowsWie in meinen ersten Eindrücken über die X-T1 bereits berichtet, sind die Pfeiltasten leider auch nach etwas Eingewöhnungszeit zu niedrig und fummelig.

Ich habe mir daher kurzentschlossen aus etwas sugru erhöhte und griffige Tasten daraus gemacht. Es sieht jetzt nicht perfekt aus, funktioniert aber umso besser. Ich kann es nur empfehlen. Einzig, beim aufbringen des sugru etwas aufpassen, dass man  die Silikonmasse nicht in den Spalt zwischen Knopf und Gehäuse drückt, sondern nur auf den jeweiligen Knopf.

 

 

Allererste Eindrücke zur Fuji X-T1

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Nach meiner grundsätzlichen Freude und dem Spaß, den mir die X-E1 bisher gemacht hat, war ich von der Ankündigung der X-T1 noch viel mehr erfreut. Vom Papier her klang es so, als hätte jemand all meine Gedanken gelesen und die Kamera nach meinen Wünschen weiterentwickelt. Daher bin ich nicht drum herumgekommen, mir ein eigenes Bild von der Kamera zu machen. Da ich Sie erst seit wenigen Tagen teste, ist dies ein wirklich spontanes Feedback der ersten Eindrücke.

PROS:

Die Kamera liegt sehr gut in der Hand. Sie ist kleiner als man denkt, aber griffiger als die X-E1. Während ich den EVF (elektronischer Sucher) der X-E1 als nicht wirklich brauchbar ansehe und immer den Bildschirm nutze, so ist der EVF in der X-T1 wirklich gut. Zum einen ist er riesig. Er ist sogar noch grösser als in meiner Vollformat D700. Dabei ist er sehr hoch aufgelöst und hat keine spürbare Verzögerung. Ich mag zudem die mittige Anordnung am Kameragehäuse. Der OVF ( optischer Sucher) der D700 ist schon noch anders und vom Gefühl her noch etwas besser, weil es eben ein physikalisches Abbild auf einer Mattscheibe ist. Ich glaube aber, hier spielt auch die Gewöhnung eine große Rolle. Spätestens wenn man den Splitview einschaltet ist die Begeisterung wirklich groß. Hier kann das Sucherbild sowohl das Gesamtbild, als auch einen kleinen 100% Ausschnitt zum Fokussieren darstellen.

Der Autofokus ist jetzt wirklich gut und ähnlich dem der D700. (Den ich als selber als sehr gut empfinde.) Einzig den prädikativen AF-C Modus habe ich noch nicht ganz unter Kontrolle gebracht. Dazu folgen später nochmal mehr Details. Ansonsten ist auch bei sehr wenig Licht ein schnelles und gutes Fokussieren möglich.

Die Bedienung ist duch das zusätzliche manuelle ISO-Wahlrad und 6 frei belegbare Tasten nochmals besser geworden. Mit fällt hier ehrlich gesagt nicht viel ein, was man an der Bedienung noch verbessern könnte.

Die Fernbedienung per WiFi über das Smartphone mit Liveview und Touchbedienung und Touchfocus funktioniert super. Ob ich es viel brauchen werde, wird die Zukunft zeigen ;-).

Sonstige PROS, die mir aufgefallen sind:

– Display klappbar

– 8 Bilder / Sekunde in RAW

– Spritzwassergeschützt und aus Magnesium (Stabil/wertig)

– Tiefenschärfeanzeige auf der Bildschirm-Focusskala

CONS:

– Das Steuerkreuz ist nach meinem Gefühl etwas zu klein bzw. die Tasten zu tief. Hier muss ich mich etwas „einfummeln“.

– Akkulaufzeit (Insbesondere im Vergleich zur D700, die hier der absolute Hammer ist.)

Erstes Fazit:

Nachdem mich von der ersten Idee her die Nikon Df sehr angesprochen hat, so enttäuscht war ich letztendlich von Ihr. Die ist mein ganz subjektiver Eindruck und ein ungleicher vergleich. Aber für mich ist die X-T1 in nahezu allen Belangen die bessere Df. Das Teil-Retro-Konzept ist moderner, die Digitaltechnik und Bedienung sehr gut mit den manuellen Bedienelementen kombiniert. Der Sensor ist bekanntermaßen über sehr sehr viele Zweifel erhaben. Der Preis ist angemessen. Und die Kamera ist klein und leicht. Einzig der Look zwischen Vollformat und ASP-C ist unterschiedlich. Ich bin mir aber selber noch nicht sicher, wir relevant groß dieser Unterschied wirklich ist. Da bin ich noch am probieren und werde ggf. einige Vergleiche posten.

Ich konnte es mir bei der X-E1 nicht vorstellen, aber die X-T1 bringt mich dem Gedanken näher, daß ich ggf. auf die DSLR komplett verzichten kann. Aber dies wird erst die nächste Zeit zeigen.

 

Neue Kindergarten Fotos mit dem Lastolite Hilite

Bei Kinderfotos ist es ja leider immer besonders schwer, an Bildfreigaben heranzukommen. Insofern freue ich mich umso mehr, Euch zumindest diese Bilder zeigen zu können. Entstanden sind Sie während des Herbst-Flohmarktes in der KiTA Kinderinitiative Eimsbüttel.

Kurz zur Technik: Als Hintergrund dient das Lastolite Hilite, von dem ich nach wie vor begeistert bin. Nach meinen Erfahrungen lässt es sich sowohl mit kleinen Systemblitzen, als auch mit Studioblitzen gut benutzen. Einzig, um sich nicht zuviel Arbeit für die Nachbearbeitung zu machen sollte man darauf achten, auch den Bodenbereich vor dem Hilite gut und gleichmäßig auszuleuchten. Setup in diesem Falle war folgender:

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Fujifilms Firmware Updates für die X-Serie

xe101Ich möchte an dieser Stelle einfach ein grosses Lob an Fujifilm aussprechen. Im Zuge der neuen X-E2 hat Fuji angekündigt (frei übersetzt und interpretiert, Originalankündigung –> bei Fuji), längerfristig auch für ältere Kameras der X-Serie Firmwareupdates herauszubringen. Diese enthalten auch neue Features etc. solange es die Hardware zulässt. Fujifilm möchte seinen Kunden damit eine möglichst langfristig gute und aktuelle Kamera zur Verfügung stellen.

Ich finde dies ist für den Kunden ein wirklich toller Service, der leider seines gleichen sucht. Als X-E1-Nutzer werde ich damit ab 19. Dezember etliche der Verbesserungen der X-E2 erhalten. Danke Fuji!

 

Fujifilm X-Serie X-E1- ein erster Eindruck

Ich fotografiere die meiste Zeit mit einer Nikon D700, also Vollformat und sehr gutes Rauschverhalten. Aber zugegebenermaßen ist das mit guten Objektiven schon auch ein echter Brocken. Und gerade bei z.B. Hochzeiten, wo ich die Kamera oft Stundenlang bei mir habe, merke ich das Gewicht dann schon. In mir reifte schon lange die Hoffnung etwas kleineres zu finden, daß nicht nur gute Bilder macht, sondern auch noch ein gutes Bedienkonzept bietet.

Ich bin dann – insbesondere durch Bert Stephani – auf die X-Serie von Fuji aufmerksam geworden und habe die bisherige Entwicklung interessiert verfolgt. Nun hat sich mit die Möglichkeit ergeben, eine X-E1 gebraucht zu einem guten Kurs zu erstehen und habe nicht lange gezögert. Hier nun meine ersten rein subjektiven Erfahrungen – positiv wie negativ.

Als erstes fällt auf, daß die Kamera wirklich klein und leicht ist. Insbesondere im Vergleich zur D700. Ich benutze Sie mit einem 18-55mm Objektiv. Die  Kombination liegt gut in der Hand. Ich arbeite schon sehr lange mit dem Autofokus getrennt vom Auslöser. Dies geht glücklicherweise auch bei der X-E1. Das Konzept zur Bedienung ohne die Typischen PASM Auswahl ist super. Die Belichtungszeit wird manuell am Wahlrad auf Auto oder die gewünschte Belichtungszeit gestellt. Die Blende am Objektiv mittels Blendenring genauso. Aus diesen Einstellung ergibt sich der gewünschte Modus. Sehr intuitiv. Die ISO-Auswahl hätte ich mir auf einem zweiten Wahlrad gewünscht. Ist aber über eine Frei Belegbare Taste auch fix erreichbar.

Der elektronische Sucher überzeugt mich nicht. Gerade im vergleich zu dem optischen Vollformatsucher ist der winzig, pixelig und langsam. Hier ist eher Fotografieren über das Rückdisplay angesagt.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, daß die Auswahl der Autofokusfelder nicht direkt über das Steuerkreuz erfogt, sondern erst immer durch einen Druck auf eine Taste aktiviert werden muss. Toll ist hingegen die sehr großflächige Verteilung der Fokuspunkte.

Der Autofocus selber funktioniert bei Licht ordentlich. Er ist aber nicht zu vergleichen mit dem der D700. Er ist wesentlich langsamer und unzuverlässiger. Der manuelle Fokus hingegen lässt sich gut bedienen.

Die Bildqualität ist super. Ich fotografieren grundsätzlich in RAW. Hier sind viele Details in den höhen und tiefen enthalten. Und auch bei ISO 6400 sind die Bilder gut verwendbar. Ich würde sagen, ein angenehmes Rauschen.

Soviel zu meinen wirklich ersten Eindrücken. Ich werde in unregelmäßigen Abständen weiter von meinen  Fuji-X Erfahrungen berichten.

Euer Felix

 

minimale Fotografie mit dem iPhone

Ich weiß, es liegt im Trend aber bei mir ist es mitunter auch aus der „Not“ heraus geboren. Mit nun zwei Kindern, Arbeit und allem was dazugehört ist die Motivations- und Transportkapazität für eine große Kameraausrüstung bei mir momentan öfter mal überschritten. Als seit Jahren überzeugter Handyimmerdabeihaber komme ich jedoch immer mehr auf den Geschmack der Fotografie mit dem iPhone.

Zugegebenermaßen muss man sich an die „Technik“ erstmal gewöhnen. Kleiner Sensor (das ist wohl stark übertrieben, der ist winzig), fast nichts einzustellen, nur jpegs und kein richtiger Auslöser. Dazu tiefenschärfe bis zum umfallen und natürlich Festbrennweite.

Aber nach nun einigen tausen Bildern habe ich mich eingeschossen und fotografiere mittlerweile öfter gerne und freiwillig mit dem iPhone. Für mich besonders positiv aufgefallen sind bisher die kleine größe der „Kamera“. Die passt immer überall hin und erlaubt auch Perspektiven, die mit großen DSLR einfach nicht mehr möglich sind. Die Makrofähigkeiten sind gut. Mit einer guten Kamera-App wie z.B. Camera+ sind auch in Sachen Belichtung, Schärfe und Weißabgleich diverse Spielereien möglich. Zudem ist der Datenfluss über den Fotostream und die direkte Bearbeitung der Bilder mit Snapseed nicht wirklich unspannend.

Neben dem für mich auch immer wieder interessanten Rauschen, daß durch den keinen Sensor entsteht und eine gewisse Anmutung an das Filmkorn weckt bin ich doch auch über die Schärfeleistung des Systems beeindruckt. Als Beispiel sei die Fliege von oben genannt.

Wichtigster Punkt für mich ist aber, daß es einfach eine neue Herausforderung ist, aus diesem kleinen blöden Handy irgendwie vernünftige Fotos herauszukitzeln. Es ist dann wieder diese Faszination bekannte Dinge immer wieder neu zu entdecken.